Der eine ist ein feiner Herr und stand auf Briefverkehr.
Doch stand er noch auf weit viel mehr.
Er wollt mir runter bis zum Saum
Gleich hinterm nächsten Baum.
Der eine war ein Freund und Feind,
doch wollt er haben meine Schenkelinnenseit,
an die er fasste und ich hasste, was da rieb,
voll widerwärt’gem Trieb.
Auch der andre war nicht keusch,
und wollte haben ohne Fragen,
was da vor ihm lag, so bloß:
Mein Schoß.
Doch wie du mir, so ich dir, dacht ich mir.
Und zwang ihm fein mein siegel auf.
Nun prangt an seinem Hals, so keck,
ein riesengroßer Fleck.
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