Ich befinde mich vor einem Abgrund und schaue in Abgründe, von welchen ich annehme, dass sie ihren Ursprung in ganz harmlosen Gründen tragen. Die Frage ist jedoch, wie solch eine Schlucht überhaupt erst entstehen kann. Und wieso ist sie so abgrundtief schwarz, sodass ein Boden, ein Ende der Schwärze, nicht zu erkennen ist? Und wenn da ein Boden ist, könnte man gar noch tiefer sinken?
Doch letztlich bleibt doch nur die Frage, nach der Entstehung solcher Abgründe. Ist es die Gesellschaft? Durch die Entwicklung jener?
Betrachten wir uns den Anfang, so sehen wir umherziehende Nomadenvölker. Mit den Händen essen, mit dreckigen Mündern küssen sie.
Sex unter freiem Himmel und alle schauen zu.
Betrachten wir uns das Ende, so sehen wir starre Menschen, festgesessen in ihrer Lebensart, eingeschlossen in die Gesellschaft.
Sex unter der Bettdecke. Mit Licht aus. Denn mit Licht ist es peinlich.
Wie kam es? Das Ich trat in den Vordergrund, die eigene Person wird zum zentralen Thema in der Gesellschaft, in den Medien, gemacht. Die eigene Person wird diszipliniert durch gesellschaftliche und soziale Ordnungsbestimmungen. Einer Art Gesellschaftsvertrag, welchem jeder still gehorcht, im stillen Einverständnis und der Disziplin von jedem Einzelnen fordert. Triebe werden unterdrückt, müssen leise sein. Ausbrüche werden mit Spott bestraft.
Und man selber bestraft sich mit Scham.
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4. Mai 2012
12. Januar 2012
Die Ausgeburt der Amygdala -Vorurteile
Niemand fällt aus der Reihe.
Uniformität als Schutzschild, die Sicherheit gewährt.
Die Angst von der Gesellschaft mokiert zu werden, nicht akzeptiert zu werden.
Die Einfältigkeit mit der man sich zufrieden gibt, um nicht aufzufallen.
Einfältigkeit gepaart mit Konservatismus führt zu Beschränktheit und Intoleranz.
Zu viel Schönheit und Selbstbewusstsein führt zu Arroganz.
Doch, die Gemeinsamkeit ist das Vorurteil.
Vorurteile, die im Angstzentrum menschlicher Gehirne unbewusst entstehen.
Dabei wird das Negative schnell verarbeitet und gespeichert.
Ein Schutzmechanismus, den uns einst die Natur gab, damit wir vor Gefahren schnell flüchten können – die Eigenschaft und der Charakter der Gefahr ist dabei irrelevant.
Manchmal scheine ich solch eine Gefahr zu sein.
Doch man flieht nicht. Man munkelt.
Uniformität als Schutzschild, die Sicherheit gewährt.
Die Angst von der Gesellschaft mokiert zu werden, nicht akzeptiert zu werden.
Die Einfältigkeit mit der man sich zufrieden gibt, um nicht aufzufallen.
Einfältigkeit gepaart mit Konservatismus führt zu Beschränktheit und Intoleranz.
Zu viel Schönheit und Selbstbewusstsein führt zu Arroganz.
Doch, die Gemeinsamkeit ist das Vorurteil.
Vorurteile, die im Angstzentrum menschlicher Gehirne unbewusst entstehen.
Dabei wird das Negative schnell verarbeitet und gespeichert.
Ein Schutzmechanismus, den uns einst die Natur gab, damit wir vor Gefahren schnell flüchten können – die Eigenschaft und der Charakter der Gefahr ist dabei irrelevant.
Manchmal scheine ich solch eine Gefahr zu sein.
Doch man flieht nicht. Man munkelt.
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